Adrian Lunneys monatlicher Blog

Adrian Lunney, in London zu Hause, ist ein bekannter Business-to-business Presse- und PR-Agent, spezialisiert auf Kommunikationsarbeit in der kunststoffverarbeitenden Industrie sowie auf dem Verpackungs- und Recyclingsektor.

“BATTENFELD is back – big time” (April 2017)

Der 1. April dieses Jahres markiert den neunten Jahrestag eines besonderen Ereignisses. Am 1. April 2008 übernahm WITTMANN den Spritzgießmaschinen-Hersteller BATTENFELD. Dinge benötigen Zeit, um sich gut zu entwickeln. Und zum jetzigen Zeitpunkt ist es sonnenklar, dass die Marke BATTENFELD erfolgreich wiederbelebt werden konnte, sich ihren Platz zurückerobert hat, wächst und gedeiht – „big time“, könnte man auf gut Englisch sagen.

Unter den Fittichen der WITTMANN Gruppe konnte die Spritzgießmaschinen-Sparte in jedem Bereich wachsen und sich entwickeln, von der branchenführenden MicroPower über die Modelle mittlerer Baugröße bis hin zur Serie der MacroPower Großmaschinen. Der Ausbau der Produktionswerke in Kottingbrunn und anderswo erscheint gegenwärtig bereits als das Festhalten an einer lieben Gewohnheit. In seiner ersten Blütezeit – so etwa von den Siebzigerjahren bis in die Mitte der Achtzigerjahre – hatte BATTENFELD kaum einen Gegner bezüglich seiner kompromisslosen Haltung, die Innovation in der Spritzgießtechnik voranzutreiben. Allerdings kann rückblickend auch gesagt werden, dass das Voranschreiten des Unternehmens, bei aller freiwerdenden Energie, durchaus von etwas Unrast geprägt war. Einige der damals entwickelten Neuerungen könnten vielleicht nicht ganz unberechtigterweise so umschrieben werden: gute Ideen auf der Suche nach einem Kunden. Bei der Herangehensweise von WITTMANN geht es mitnichten darum, technologische Neuerungen um ihrer selbst Willen zu propagieren. Die Bemühungen der WITTMANN Gruppe beginnen und enden mit dem erklärten Ziel, dem Kunden jene Werkzeuge an die Hand zu geben, die er tatsächlich benötigt, die Innovation in der Kunststofftechnik weiter voranzutreiben, um dem Kunden das Leben zu erleichtern. Das ist der Grundgedanke, der für BATTENFELD während der vergangenen neun Jahre den entscheidenden Unterschied machte, und der 2008 den Aufschwung initiierte.

Kürzlich ist es mir gelungen, Siegfried Köhler, den WITTMANN BATTENFELD Sales Manager, dazu zu verleiten, sich im Rahmen eines kurzen Videos zur Natur dieses Wandels zu äußern. Ich danke ihm sehr für seine Mitwirkung, und der WITTMANN Gruppe für die Veröffentlichung des Videos auf ihrem YouTube-Channel.

Aber bitte sehen Sie selbst:
https://youtu.be/RtTjzB6JA58

Einfacher und besser (März 2017)

Wirkliche Innovation, soviel lässt sich sagen, dreht sich weniger darum, die Komplexität zu erhöhen, sondern darum, sie zu verringern. Im Kern steht somit nicht das Bemühen, dem Anwender mehr, sondern tendenziell weniger Wahlmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen – und zwar nur solche, die nötig sind und auch genutzt werden. Wie schon Einstein sagte: „Macht alles so einfach wie möglich – aber nicht noch einfacher.“ Deshalb wurde ich vor ein paar Wochen auch sehr hellhörig, als WITTMANN mit der Präsentation des PRIMUS 16 die neue Baureihe seiner Pick & Place Roboter eröffnete. Obwohl die Einführung des PRIMUS nicht an die sprichwörtliche „große Glocke“ gehängt wurde, stellt dieses Roboterkonzept doch einen bedeutenden Entwicklungsschritt sowohl für die WITTMANN Gruppe als auch für die Kunststoffverarbeiter dar.

Es war mir wieder bewusst geworden, dass – von gewissen Ausnahmen abgesehen – viele der bekannten europäischen Marken mit wohlklingenden Namen – Bosch, BMW, Miele, Audi – nicht nur für ihre hochklassigen Spitzenprodukte bekannt sind, sondern mittlerweile auch den Markt für leistungsfähige Standardgeräte zu moderateren Preisen abdecken. Der Kunde hat also beispielsweise die Wahl zwischen einem teuren, erstklassig designten, eisfrei und geräuschlos funktionierenden Top-Kühlschrank und einer sehr viel günstigeren, nach wie vor zufriedenstellenden Alternative.

Auch die WITTMANN Gruppe handelt mehr und mehr nach diesem Prinzip, indem sie Verarbeitungslösungen anbietet, die allen Vorhaben und Budgets gerecht werden können. Diese Strategie wurde mit den Jahren weiter verfeinert, wobei der Schlüssel zum Erfolg stets darin bestanden hatte, den Anwendern einfach nur sehr gut zuzuhören. Kunststoffverarbeiter, die etwa eine Produktion großer Serien kleiner Teile betreiben, benötigen möglicherweise lediglich einige Pick & Place Automatisierungslösungen; während andere, beispielsweise Zulieferer an die Automobilindustrie, für das Handling ihrer Teile auf große Roboter zurückgreifen müssen, welche bei längeren Zykluszeiten ein Teilegewicht von 10 kg und mehr bewältigen können. Auf den sich weiterentwickelnden Märkten ist jedenfalls ausreichend Platz für beides vorhanden. Auf der nächsten Ebene treibt WITTMANN beständig die Arbeit an innovativen Lösungen – beispielsweise neuen Steuerungsfunktionen – weiter voran, die im Kontext aller denkbaren Automatisierungskonzepte verwendbar sind, gleichgültig, ob es sich dabei um einfache Standardlösungen oder hochkomplexe Anlagen handelt.

Den freien Handel beibehalten (Januar 2017)

Gerade erst im neuen Jahr angekommen, könnte sich der Eindruck aufdrängen, dass die meisten politischen Landschaften sämtlicher Weltregionen in einem Zustand des Aufruhrs verharren. Wobei es letztlich fraglich bleibt, ob die politisch handelnden Personen oder die Regierungsformen Reformbedarf aufweisen – vielleicht ja auch beides. Und möglicherweise werden hier gerade schon Reformschritte gesetzt, schlicht durch den Druck der Ereignisse bedingt. Jedenfalls üben regierungstechnische Aspekte immer einen Einfluss auf die Industrie im Allgemeinen und den Kunststoffsektor im Besonderen aus, da sie ihren Teil zur Entwicklung oder Beschränkung des Handels beitragen – und beständig zu Letzterem. Sagen wir so: Einer guten Idee ist es gleichgültig, wer sie zuerst hatte. Von der anderen Seite her betrachtet, ist klar, dass neue Technologien und neue Industrien nie in irgendeinem Vakuum existieren. Wirkliche Innovation wird geboren und entwickelt sich an einem Ort, an einem sehr konkreten Irgendwo – sei es in Palo Alto, in Schanghai oder in Kottingbrunn. Regierungen tragen somit eine Verantwortung für Innovation – ihren Bürgern und auch sich selbst gegenüber –, dafür, Innovation gedeihen und sich wohin immer ausbreiten zu lassen. Zum Mindesten tragen Regierungen Verantwortung dafür, Innovation als Tatsache nicht zu verleugnen und die Entwicklung neuer Ideen, Produkte und Dienstleistungen nicht zu behindern. Allerdings: Während der vergangenen Monate zeigten sich auf allen Kontinenten Anzeichen für diesbezügliche Rückschritte, ja für regelrechte Konflikte in der Sphäre des Handels, die in der Tarif-, Steuer- und Währungspolitik im Namen von Nationalismen ausgefochten wurden, und auch der Ruf nach protektionistischen Maßnahmen erklang. Mein persönlicher Eindruck ist allerdings jener, dass sich das Blatt inzwischen bereits gewendet hat und die Dinge wieder in Bewegung geraten sind.

Wirkliche Innovation hat einen transnationalen Charakter, und sie findet ihren verstärkten Niederschlag beispielsweise in der sich gerade entwickelnden 4. Industriellen Revolution – als Schlagworte seien hier Industrie 4.0, Big Data, Maschinenintelligenz und Automatisierung genannt. Die weltweite produzierende Wirtschaft ist heute derart in sich verflochten und transnational ausgerichtet, dass sie anders nicht mehr entwicklungsfähig wäre. Unter diesen Bedingungen würde sich der Versuch, Handelsbeschränkungen einzuführen, schließlich für jede Regierung als höchst unkluge Entscheidung erweisen.

Die Zukunft wird es weisen. In der Zwischenzeit stellt eine positive Erwartungshaltung hier wohl die beste uns zur Verfügung stehende Strategie dar.

Frohe Festtage! (Dezember 2016)

Angesichts der zahlreichen politischen und wirtschaftlichen Turbulenzen, die sich heute auf dem gesamten Globus zeigen, kann man sehr leicht zum Eindruck gelangen, dass die einfache althergebrachte Weihnachtsbotschaft inmitten des allgemeinen Lärms der Weltereignisse schlicht untergeht. Lasse ich einmal kurz den traditionellen Kontext, mit dem das Weihnachtsfest verbunden ist, außer Acht, gemahne ich mich an eine Art Hoffnungsstrahl: die sich fortsetzenden und konstruktiven Leistungen von Wissenschaft und Technik. In unserem alltäglichen Leben halten wir diese Errungenschaften oft keiner Erwähnung mehr wert, und nichtsdestotrotz verändert die Gesamtheit all dessen das menschliche Leben – denken wir etwa an die Fortschritte in der Medizin und in der Informationstechnologie, an neue Werkstoffe, an Automatisierung und das alle Nationen übergreifende Ansteigen des Lebensstandards.

Die Kunststofftechnik als solche – und mit ihr die WITTMANN Gruppe – ist mit all diesen Industrien in inniger Weise verbunden, wie auch insgesamt mit der 4. Industriellen Revolution, welche sich dank der Bemühungen auf dem Feld von Industrie 4.0 gerade eben vollzieht. Somit kann die Kunststoffindustrie just zu diesem Zeitpunkt des Jahres mit berechtigtem Stolz auf ihre Erfolge verweisen, auf die Beförderung menschlicher Behaglichkeit und Entwicklung und die Linderung menschlicher Leiden.

Kurzum, lassen Sie mich Ihnen und all jenen, die mit der WITTMANN Gruppe verbunden sind, fröhliche Festtage wünschen – mit Gelegenheiten, die dazu angetan sind, die Batterien für ein geschäftiges Jahr 2017 neu aufzuladen!

K 2016 – die beste K aller Zeiten? (November 2016)

Vielleicht liegt es nur an mir selbst – aber ich habe den Eindruck, dass wir uns kürzlich an einer wirklich sehr guten K-Messe erfreuen konnten. Immer schon war die landläufige Meinung jene, dass führende Unternehmen auf der K gesehen werden mussten, ja es sich gar nicht leisten konnten, dort nicht präsent zu sein. Obwohl auch immer wieder zu hören war, dass die andere große im Süden Deutschlands stattfindende Kunststoffmesse den weit besseren Rahmen für entspannte und vertiefende Unterhaltungen über die technischen Aspekte des Spritzgießens darstellen würde. Aber die K-Messe hat sich in diesem Jahr wohl etwas von der Fakuma abgeschaut. Die angeregt geführten Unterhaltungen gestalteten sich gleichzeitig entspannt und freundlich; natürlich wurde einiges an Geschäften abgewickelt, und der Besucherzustrom an die beiden Messestände der WITTMANN Gruppe entpuppte sich als durchaus lebhaft.

Eine bis auf den letzten Platz besetzte Pressekonferenz am ersten Messetag versorgte die anwesenden Journalisten mit den schon zur Gewohnheit gewordenen guten Nachrichten aus der WITTMANN Gruppe, ökonomischen wie technischen, und klärte über die anhaltende weltweite Expansion des Unternehmens auf. Obwohl die Veranstaltung zum 40. Geburtstag im Juni bereits einiges von WITTMANNs innovativem „Pulver“ für dieses Jahr „verschossen“ hatte, wurden für mein Empfinden immer noch sehr viele Highlights präsentiert – zu zahlreich, um sie alle anzuführen. Es seien hier etwa genannt: die Robotsteuerung der 9. Generation, die UNILOG B8 Maschinensteuerung, die EcoPower Xpress Spritzgießmaschine, der 2-Komponenten-Mikrospritzguss, die Ausweitung des Roboter-Sortiments sowie das Schüttgut-Equipment mit seinen vielfältigen Einsatzmöglichkeiten.
Michael Wittmann beschloss seine Ausführungen mit einem fesselnden Bericht darüber, wie die WITTMANN Gruppe mitten im Zentrum jener Entwicklungen agiert, die in der Kunststoffverarbeitung gerade die Weichen stellen für die Realisierung des Konzepts von Industrie 4.0. Erwarten Sie getrost mehr davon auf der nächsten K-Messe – und auf der dann wiederum folgenden …
Georg Tinschert konnte der versammelten Presse die Neuigkeit eröffnen, dass WITTMANN BATTENFELD derzeit an einer Spritzgießmaschine mit einer Schließkraft von 2.000 Tonnen arbeitet, deren Auslieferung an den Kunden 2017 erfolgen wird.

Also was jetzt … die beste aller K-Messen bisher? – 1989, damals just bei Plastics and Rubber Weekly angekommen, um meinen Beitrag zu den wöchentlich 80–90 Seiten umfassenden Ausgaben der Zeitschrift zu leisten, unternahm ich meine erste Reise nach Düsseldorf. Wir werden einen derartigen Aufwand, wie er damals besonders von den Materialherstellern in Sachen Marketing betrieben wurde, bestimmt nicht mehr zu Gesicht bekommen – und auch keine derartige allgemeine Expansionsbewegung der Industrie. Vielleicht ist es nicht allzu abwegig zu konstatieren, die K-Messe verweise mit der Ausgabe 2016 auf eine Art Zäsur, an der die Kunststoffindustrie nun „erwachsen“ geworden ist. Die sich während der Reifezeit ereignenden Wachstumssprünge sind nun im Grunde vorüber, und das Erwachsensein bringt wesentlich vernünftigere Erwartungen mit sich – bei Käufern und Verkäufern gleichermaßen. Das allgemeine Level der technischen Kompetenzen steigt bei Lieferanten und Anwendern weiter an. Die an sich positiven Wachstumsprognosen werden mit etwas Zurückhaltung formuliert. Ein Szenario, welches sich durchaus im Wesen und in den Zukunftsplänen der WITTMANN Gruppe spiegelt.

Applaus für den "Generationswechsel" (September/October 2016)

Von Zeit zu Zeit vermeint man ein kleines Erdbeben zu spüren, wenn Hersteller ihr verändertes Produktportfolio ihren Kunden präsentieren. Kurze Zeit, nachdem die WITTMANN Gruppe im Jahr 2008 BATTENFELD übernommen hatte, war es im Zuge einer koordinierten Aktion zur Einführung einer neuen starken Spritzgießmaschinen-Marke gekommen: der PowerSerie. Unterschiedliche Spritzgießmaschinen-Modelle wurden unter dem Dach dieser gemeinsamen Marke versammelt: MicroPower, SmartPower, EcoPower und MacroPower. – 2010 von Kottingbrunn aus auf den Markt gebracht, haben diese Maschinen die neue Identität von WITTMANN BATTENFELD definiert. So freut es mich überaus zu hören, dass die WITTMANN Gruppe nun auf der bevorstehenden K die neunte Generation ihrer Robotersteuerung vorstellen wird. Hält man sich an die Statistik, so erscheint eine neue Produktgeneration etwa einmal im Verlauf von acht Jahren. Und für die Robotsteuerung war jetzt der Zeitpunkt gekommen. Das sind gute Neuigkeiten. Und vielleicht begebe ich mich hier ja auf das Gebiet der Spekulation, wenn ich mutmaße, dass der neunten Steuerungsgeneration vielleicht bald die neunte Robotergeneration nachfolgen wird?

Betrachten wir die bereits erfolgten Ankündigungen zur K in Düsseldorf, bekommen wir schon einen gewissen Einblick in die größeren Zusammenhänge. Die zahlreichen Videos, die im Internet eingesehen werden können, fokussieren klar auf ein einziges Thema: Industrie 4.0. Mit WITTMANN 4.0 ist die WITTMANN Gruppe bestens aufgestellt, den Herausforderungen im Zusammenhang mit Industrie 4.0 zu begegnen. Im Besonderen die R9 und die sich nach ihrem Erscheinen schon abzeichnenden Schritte weisen bereits die Richtung der kommenden Entwicklungen. So, wie sich WITTMANN und WITTMANN BATTENFELD in diesem Jahr auf der K präsentieren, lässt sich darin schon ein Hinweis auf die Entwicklungsarbeit der kommenden acht Jahre erkennen. „be smart“ stellt als Slogan für die K 2016 nichts weniger als die eindeutige Bejahung der weiter anwachsenden Leistungsfähigkeit und fortschreitenden Vervollkommnung der Prozesse in der weltweiten Kunststoff verarbeitenden Industrie dar. Die Formel „be smart“ macht unumwunden klar, dass das Konzept von Industrie 4.0 die Basis für die Produktionsvorgänge von morgen sein wird.

Wir werden in einer Welt leben, in der die Produktion die Synthese und Vernetzung aller einschlägigen Technologien für sich nutzen wird – innerhalb eines Internet der Dinge, der Dienstleistungen und Daten. Für die Industrie bedeutet das die Integration, die Gestaltung und Verbesserung der Rechenleistung, der Elektronik und Herstellungsprozesse sowie der Anbindung ans Netz – nur so wird ein schnelles und flexibles Reagieren auf Kundenwünsche möglich sein. Das Zeitalter der von Menschen getragenen Massenproduktion, die auf schlanker Produktion und Techniken wie SMED und 6 Sigma fußte, wird derzeit nach und nach vom Konzept der intelligenten und sich selbst organisierenden Fabrik abgelöst, die sich fortlaufend rekonfiguriert, dabei auf die Auswertung großer Datenmengen zurückgreift, und so auf die immer mehr variierenden vielfältigen Anforderungen der Märkte reagieren kann. Derzeit klingt ein solches Szenario immer noch ziemlich unglaublich. Allerdings: Der Zugang, den wir „be smart“ nennen, scheint immer noch die beste Strategie darzustellen, um uns aktiv auf eine solche Zukunft vorzubereiten.

Kleine Ursachen mit großer Wirkung (August 2016)

Im Verlauf jener Wochen, die uns bis zur Eröffnung der K 2016 bevorstehen, können wir sicher sein, dass wir in den Fachmedien auf zahlreiche Vorberichte stoßen werden – Ankündigungen, die neue Materialien betreffen, neues Equipment und neue Ansätze auf dem weiten Feld der Verarbeitungs-Technologien. Nach meiner Erfahrung stellt die K die beste Möglichkeit in der gesamten „Kunststoff-Welt“ dar, um all das in der Wirklichkeit umgesetzt zu sehen. Wir wissen es: Zahlreiche Anbieter im Bereich der Kunststoffverarbeitung halten ihre Errungenschaften bis zu genau diesem zyklisch wiederkehrenden Termin im weltweiten Marketingkalender zurück. Und obwohl nun schon einige miteinander konkurrierende Kunststoffmessen von globalem Format existieren – etwa in China, den USA, und auch die Fakuma – trägt doch immer noch die K die Krone. Und so wie schon bisher werden dort eine Menge Diskussionen darüber geführt werden, welche Lieferanten nun den größten Impact verursachen und den besten Eindruck hinterlassen, Diskussionen über den Stellenwert von 3D-Druck, elektrisch versus hydraulisch, Recycling und Bio-Materialien – all das wird sich auch diesmal in Düsseldorf ereignen, und die Messe wird ihrer ersten Aufgabe sicher wieder nachkommen, nämlich Anreger von industriellem Wachstum zu sein. Den Nutzern und Eigentümern wird die K jedenfalls die Möglichkeit eröffnen, die Zweckmäßigkeit all dieser neuen Lösungen zu überprüfen.

Der Schlüssel zu Neuerungen in der Kunststoffverarbeitung – etwas, dessen sich die Verantwortlichen innerhalb der WITTMANN Gruppe stets bewusst waren – ist der Unterschied, der in der Erfahrungswelt der Anwender erzeugt werden kann: Der Maschinenbediener benötigt einfacher zu erreichende und bessere Performance, und das Management zielt ab auf eine insgesamt verbesserte Kostensituation, also bessere Energieeffizienz und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Nach diesem Verständnis vollzieht sich der wahre Innovationsprozess in kleinen und an der Praxis orientierten Schritten. Die neue EcoVacuum Funktionalität der WITTMANN Roboter stellt hier ein gutes Beispiel dar. Diese Funktion ermöglicht ein getaktetes Vakuum zur Optimierung des Druckluftverbrauchs. Anwender, die sich für einen WITTMANN Roboter mit der R8.3 Steuerung als Standardausstattung entscheiden, profitieren somit von über längere Zeiträume hinweg entstehenden signifikanten Kosteneinsparungen. Vor Ort stattfindendes Recycling – also die Gewinnung von hochwertigem Mahlgut – stellt einen weiteren Schlüsselbereich dar. Die fortschreitenden Bemühungen um die Sicherheit innerhalb der Industrie bilden die Grundlage für die Einführung der neuen WITTMANN Kunststoffmühle mit der Bezeichnung G-Max 12. Dieses Modell kann von außerhalb einer Schutzeinhausung über eine Fernsteuerung bedient werden. Das Verbindungskabel zur Mühle verfügt über eine Länge von drei Metern, und auch dieses neue Feature wird von WITTMANN im Rahmen der Standardausstattung angeboten. Bei Stillstand der Spritzgießmaschine stoppt die Mühle automatisch, was ebenfalls zur Energieeinsparung beiträgt.

Kurz gesagt: Für die sich ständig wiederholenden und sich an Qualitätsansprüchen orientierenden Vorgänge in der Kunststoffverarbeitung können kleine Ursachen große Wirkung erzielen. Der in dieser Industrie aktive anspruchsvolle Kunde – sei es auf der K 2016 oder anderswo – wird sich dessen bewusst sein und seine Kaufentscheidung dementsprechend treffen.

Feierlichkeiten und Erfolge (Juli 2016)

Ja, es war genau so, wie wir es erwartet hatten – und es ging dann doch darüber hinaus. „Nach Event-Art des Hauses“ wurde eine akrobatische Show mit einem Roboter-Thema verknüpft, und das in einer Art und Weise, die neu und einzigartig war. Das musikalische Unterhaltungsprogramm, das auf das Galadinner folgte, war dann noch eine so willkommene wie unerwartete Draufgabe. Ebenso angenehm überrascht waren die Gäste über die Präsenz der gesamten Familie Wittmann – inklusive Gattinnen – beim hochoffiziellen Teil der Veranstaltung. Insgesamt lässt sich sagen, dass sich die Feier zum 40. Geburtstag der WITTMANN Gruppe als in jeder Hinsicht erfreuliches und erfolgreiches Event entpuppte.

Natürlich ergab es sich, dass ich mich den von überallher angereisten Journalisten anschloss, die eine Menge für sie interessante Informationen vorfanden. Und falls die Vermutung existiert hatte, WITTMANN würde technische Innovationen bzw. neue Produkte bis zur diesjährigen K Messe zurückhalten, so fanden derartige Überlegungen sehr schnell zu ihrem Ende. Neue Temperiergeräte, Materialversorgung, Mühlen und Roboter, ob für große oder kleine Spritzgießmaschinen – alles konnte in Augenschein genommen und diskutiert werden. Die davon handelnden Pressemitteilungen werden gerade an die breitere Öffentlichkeit verteilt. Gehen wir von den zumindest 1.600 Gästen aus, die die Produktpräsentationen besuchten und an den Führungen durch die verschiedenen Produktionsstätten der WITTMANN Gruppe teilgenommen haben, so kann für die kommenden Monate wohl auf ein Anwachsen der Geschäftstätigkeit geschlossen werden. Nun sehen wir schon erwartungsvoll der K 2016 entgegen, und werden dort gewiss die Vorstellung weiterer Innovationen aus dem Hause WITTMANN erleben. Die im Dreijahres-Rhythmus in Düsseldorf stattfindende Messe (dieses Jahr vom 19. bis zum 26. Oktober) stellt weltweit zweifellos ein einzigartiges Forum für die Industrie dar; und viele Zulieferer der Kunststoff verarbeitenden Industrie haben gar keine andere Wahl, als dort vertreten zu sein.

Auf jeden Fall ist es WITTMANN mit der 40-Jahres-Feier meiner Ansicht nach gelungen, die für das Unternehmen einzigartige Mischung aus Geschäftstätigkeit, Technologiebegeisterung und Feierlaune überzeugend darzustellen. Die vom 7. bis 9. Juni 2016 stattgefundenen Feierlichkeiten werden bestimmt für viele Jahre in Erinnerung bleiben.

Party Time! (Juni 2016)

Die Vorbereitungen sind getroffen; die Einladungen sind zugestellt, die Flüge und die Fähren sowie die Zimmer sind alle gebucht. Wir entstauben unsere Festkleidung: Wien gibt die Kulisse ab für die größte Party, die die WITTMANN Gruppe jemals veranstaltet hat – nun gilt es, 40 Jahre Wachstum und Erfolg in der Kunststoff verarbeitenden Industrie zu feiern. Schon die Feier zum 25. Geburtstag vor 15 Jahren war ein beachtliches Ereignis. Ich denke, es wird jetzt nicht ganz einfach sein, diese Vorgabe zu toppen … aber doch, ich bin ganz sicher, dass dies vom 7. bis zum 9. Juni gelingen wird!

Es lässt sich feststellen, dass nicht alle Unternehmen heute den Antrieb oder die Ressourcen aufbringen, eine solche Geburtstagsparty zu veranstalten – oder auch einfach nur einmal das, was sie tun, ordentlich hochleben zu lassen. Meine Vermutung geht dahin, dass solche Dinge von jenen Unternehmen am besten gehandhabt werden, die einerseits sehr fest in ihrem Segment verankert sind, und die andererseits eine familiäre Führungsstruktur aufweisen – wenn sie nicht gar Familienunternehmen im klassischen Sinne sind. Es geht hier auch gar nicht um eine bestimmte Größenordnung. Trotz des fortschreitenden jährlichen Wachstums – wobei die am 1. April 2008 erfolgte Übernahme von BATTENFELD einen besonderen Einschnitt darstellt – ist der bei WITTMANN herrschende Geist eines familiengeführten Unternehmens ständig der gleiche geblieben. Der Antrieb, laufend neue Innovationen zu promoten und die sich entwickelnden Möglichkeiten in der Kunststoffverarbeitung aufzuzeigen, existiert seit dem ersten Tag ungebrochen weiter.

Ich wünsche es mir sehr, dass die nun zur Feier des 40. Geburtstags erwarteten Kunden und anderen Festgäste sich diesem bei WITTMANN herrschenden Geist von Innovationskraft und Feierlaune hingeben – und dass sie etwas davon zu ihrer eigenen Tätigkeit mit nach Hause nehmen können, um dort ihrerseits innovativ zu sein und gute Laune zu verbreiten. Langer Rede kurzer Sinn: Lasst uns jetzt Party machen!

Noch ein Geburtstag bei WITTMANN, der gefeiert werden muss (April/Mai 2016)

„Es ist schlimm, wenn alle über einen reden,“ notierte der Dramatiker Oscar Wilde im neunzehnten Jahrhundert, „aber es ist noch schlimmer, wenn keiner über einen redet.“ Im Verlauf der etwa einhundert Jahre, die ins Land gezogen sind, seit Wilde seine heute prophetisch anmutende Äußerung getätigt hat, sind wir Zeugen einer richtiggehenden Explosion dessen geworden, was wir das „Reden über“ nennen könnten – verbreitet durch Zeitungen, Radio, Fernsehen, die PR-Industrie und schließlich das Internet und seine Social-Media-Plattformen: Twitter, Facebook und LinkedIn. Inmitten dieses sich immer weiter ausbreitenden „Lärms“, ist es nicht einfach, an unverwässerte Information und unvoreingenommen präsentierte Tatsachen zu gelangen – auch dann nicht, wenn eigentlich außer Streit stehende Gegenstände aus der Welt der Technik verhandelt werden.

Allerdings hat sich das innovations Magazin der WITTMANN Gruppe, das nunmehr seinen zehnjährigen Geburtstag feiert, dieser Tendenz von Anfang an entzogen. Von Michael Wittmann als Verleger und Bernhard Grabner als Redakteur betreut, blickt das Medium auf eine ansehnliche Reihe von in diesem Sinne einwandfrei absolvierten Erscheinungsjahren zurück. Zunächst einmal orientiert sich das innovations Magazin offensichtlich an den grundlegenden Zielen von gutem Journalismus, wird es doch dem Anspruch „eine gute Geschichte – gut erzählt“ vollends gerecht. „Eine gute Geschichte“ meint zunächst einmal, dass eine Nachricht es wert ist, veröffentlicht zu werden – mit anderen Worten: es handelt sich um eine Neuigkeit, die wirklich von Interesse ist, und deshalb von einem gewissen Wert für den Leser. „Gut erzählt“ ist eine Geschichte dann, wenn die Art und Weise, wie das Thema behandelt wurde, dem Geschehen auch gerecht wird, und wenn das Ganze in klarer und dennoch einnehmender Sprache abgefasst ist. Wichtig sind darüber hinaus die erfolgreiche Vermittlung des technologischen Kerns, der dem Thema innewohnt, und die korrekte Darstellung sämtlicher Fakten. Nicht zuletzt spielen natürlich korrekte Grammatik und Rechtschreibung die ihnen zukommende wesentliche Rolle. Jeder einzelne Text, der für innovations geschrieben oder übersetzt wird, hat stets diese beiden Aspekte von „gut“ zur Richtschnur. Kurz gesagt: Die redaktionellen Standards rangieren auf dem höchsten Level, und daran hat sich nichts geändert, seit das Medium aus der Taufe gehoben wurde. Und schließlich demonstriert innovations meiner Ansicht nach durch seine wiederholt publizierten Fallstudien und Anwendungsberichte auf anschauliche Weise, dass – obwohl lokale Gewohnheiten und Methoden durchaus von Bedeutung sind –, das Sprechen über die (Kunststoff-)Technologie universalen Charakter annehmen kann. Denn was nachweislich in Taiwan gut funktioniert, lässt sich auch in Toronto oder Tahiti anwenden. So gesehen, präsentiert sich das innovations Magazin als vitale und praktische Ressource für die Kunststoff verarbeitende Industrie, die Möglichkeiten aufzeigt und in klarer Weise das Machbare verhandelt.

Momentan, zu gerade diesem Zeitpunkt, fällt es mir schwer, mich nicht über die wahrhaft begeistert in Angriff genommenen Vorbereitungen für die 40-Jahr-Geburtstagsfeier der WITTMANN Gruppe zu äußern, die im nächsten Monat in Wien über die Bühne gehen wird. Allerdings möchte ich Sie in der Zwischenzeit dazu einladen, Ihr Glas auf das innovations Magazin zu erheben, um auf sein weiteres Wachstum und seinen künftigen Erfolg anzustoßen. Die aktuelle Ausgabe finden Sie hier auf dieser Website.

Ein Freudenfest … schon vor dem Fest (März 2016)

Üblicherweise benehme ich mich nicht auf sehr auffällige Weise – und ich denke, die anderen stillen Fahrgäste in der Londoner U-Bahn, in der ich mich während der Stoßzeit auf dem Weg nach Hause befand, werden sich über meine laut geäußerte Beifallsbekundung gewundert haben. Diese kam aufgrund einer Nachricht zustande, die ich über PRW auf das iPhone heruntergeladen hatte: WITTMANN BATTENFELD hatte gerade den Vertrag mit Hayco Manufacturing in Hong Kong über die Lieferung von über 100 Maschinen unterzeichnet. Die Maschinen sind für das derzeit neu entstehende Hayco Produktionswerk in der Dominikanischen Republik bestimmt, sowie einige auch für die drei schon existierenden Fabriken von Hayco in China, die sämtlich erweitert werden. Ich berichte nun schon seit 28 Jahren über Ereignisse in der Kunststoffindustrie, und ich weiß von keiner vergleichbaren Einzel-Transaktion, die größer ausgefallen wäre.

Natürlich werden Großprojekte, die die Lieferung vieler Maschinen umfassen, immer wieder einmal abgewickelt. Und wenn die Nachricht davon an die Öffentlichkeit gelangt, dann oftmals auf der Titelseite eines Wirtschaftsmagazins. Wir alle hören gerne gute Nachrichten. Aber untersuchen wir kurz die Begleitumstände dieser speziellen Geschichte; zunächst einmal den Umfang des Projekts: über 100 Maschinen. Ein mit Preisen ausgezeichneter und mit Köpfchen begabter Kunde wie Hayco wird sich unter Einhaltung der gebührenden Sorgfalt ausreichend Gedanken gemacht haben, um sicherzustellen, dass sich sein einmaliges Investment über die Lebensdauer des neuen Equipments hinweg in entsprechender Weise bezahlt macht – 10, 20, 30 Jahre lang. Wir müssen also davon ausgehen, dass Leistungsfähigkeit und Ausstattung jeder einzelnen SmartPower oder MacroPower Maschine genau unter die Lupe genommen wurden – und im Vergleich mit den Mitbewerbern bestens abgeschnitten haben. Ein solcher Kunde akzeptiert keine halben Sachen. Hayco vertraut sich der Technologie von WITTMANN BATTENFELD an und versichert sich ihrer Vorteile hundertmal – und das buchstäblich. Derart zupackende Einkaufsentscheidungen zeigen die Schlagkraft erfolgreicher Unternehmen. Wir können auch sicher sein, dass sich bei diesem Geschäft das Verhältnis von Qualität und Preis zueinander als ein nicht vergleichbares darstellte. Nur den wenigsten Unternehmen gelingt das Kunststück, sich gegen die vor Ort ansässigen Maschinenhersteller durchzusetzen, wenn es darum geht, drei Fabriken mit chinesischen Standorten auszustatten. WITTMANN BATTENFELD jedenfalls ist es gelungen. Und – es sei wieder einmal betont – kein einziger anderer Hersteller ist in der Lage, das für sämtliche Spritzgießzellen benötigte zusätzliche Equipment aus eigener Erzeugung zu liefern.

Am bevorstehenden 1. April werden es nun acht Jahre, dass BATTENFELD von WITTMANN übernommen wurde; und ein schöneres und zu einem besser passenden Zeitpunkt kommendes Jubiläumsgeschenk als der Vertrag mit Hayco lässt sich nicht wünschen. Das gibt nicht nur der Moral im Unternehmen den nächsten kräftigen Anschub. Nicht zuletzt sendet diese Neuigkeit auch ein klares Signal nach außen, in den Markt hinein: sie bestätigt die Leistungsfähigkeit der neuen WITTMANN BATTENFELD Maschinen in uneingeschränkter Weise. Es zeigt sich nun, dass die Marke BATTENFELD zu neuem gedeihlichem Leben erwacht ist – unter der Führung von WITTMANN. Für mich also ist klar, dass ordentliches Feiern und Glückwünsche angesagt sind – und zwar gleich jetzt! Und wir können den Champagner dann erneut am 8. Juni in Wien öffnen, wenn es gilt, auf das 40-jährige Bestehen von WITTMANN anzustoßen. In der Zwischenzeit darf ich allen Besuchern dieser Website ein glückliches und friedliches Osterfest wünschen. I freue mich schon darauf, mich nach den Feiertagen wieder hier einzufinden.

Global denken – lokal handeln (Februar 2016)

Jeder, der es auf professionelle Weise mit Kunststoff zu tun hat und sich diesbezügliche Gedanken über das bevorstehende Jahr macht, wird sich verständlicherweise schon auf einem recht klar vorgezeichneten Weg sehen, der stracks von seinem Standort nach Deutschland führt, wo in Düsseldorf vom 19. bis 26. Oktober die K über die Bühne geht. Die K Messe ist immer noch unsere größte Fachmesse, und für viele auch die beste der Welt. In allen Jahren, in denen sie stattgefunden hat, hat sie der globalen Industrie unweigerlich ihre Dominanz vorgeführt. Es trifft zwar zu, dass sich die Ausprägung gewisser Aspekte abgeschwächt hat. So ist die marketingtechnische Präsenz von Rohmaterialien auf der K zurückgegangen, wie auch die Präsenz der Verlagsszene. Doch immer noch würde ein Akteur in unserem Industriezweig große Kühnheit beweisen, würde er die K nicht besuchen.

Aber natürlich wird die Welt der Kunststoffverarbeitung nicht aufhören sich zu drehen – vor und nach der K 2016. Ein gelegentlicher Blick in die Verlautbarungen aus der WITTMANN Gruppe bestätigt dies. Auf der vor kurzem in Moskau zu Ende gegangenen Interplastica stellte WITTMANN BATTENFELD unter anderem seine Expertise auf dem Gebiet des medizintechnischen Spritzguss ins Rampenlicht. Und wenn es dann Frühling wird, wird sich unser Fokus erneut verschieben, diesmal nach Nordamerika, zur immer populärer werdenden und dynamischen Plastimagen in Mexico City. Ein Rückblick offenbart, dass die Standfläche anlässlich der ersten Teilnahme von WITTMANN an dieser Messe von recht bescheidenen Dimensionen war. Im nächsten Monat wird die dann bereits zwanzigste Ausgabe der Plastimagen stattfinden, und WITTMANN BATTENFELD wird sich im Vergleich zu damals in erheblich prominenterer Weise darstellen. Es sollen all jene Vorteile gebührend herausgestellt werden, die sich Anwender durch den Einsatz von MicroPower, SmartPower und EcoPower Spritzgießmaschinen sowie Peripheriegeräten aus dem Hause WITTMANN verschaffen können. Und schon zuvor konnten während der ersten beiden Monate dieses Jahres bereits interessante Neuigkeiten über die neuen WITTMANN BATTENFELD Vertretungen in Lettland, Litauen und Albanien/Kosovo verlautbart werden.

Meiner Ansicht nach, steht zunächst immer der Aspekt des Lokalen im Vordergrund. Alles und jedes, was im Oktober in Düsseldorf enthüllt wird – und sei es auch noch so revolutionär –, muss die unterschiedlichen Filter lokal vorhandener Gepflogenheiten und Kulturen passieren, bevor es schließlich angenommen wird. Fest auf dem Boden solcher lokaler Sitten und Kulturen verankert zu sein, ist für einen Lieferanten somit unabdingbar. Auch ist es vonnöten, die Bedürfnisse und die Praxis der Anwender zu verstehen – und letztlich trägt das Engagement im Lokalen auch dazu bei, jene Innovationstätigkeit voranzutreiben, die im Zentrum geschieht. Hierin ist der Grund zu sehen, warum die WITTMANN Gruppe damit fortfährt, lokale Aktivitäten rund um die Welt zu fördern und was es ermöglicht, in engem Kontakt mit der wahren Quelle von Innovationen zu bleiben: den Kunden. Was also im Jahr 2016 absolut feststeht, ist, dass die WITTMANN Gruppe auf die lokale österreichische Gastfreundschaft und die hier vorhandene Gabe, Feste zu feiern, zurückgreifen wird, um im Juni in Wien den 40. Geburtstag des Unternehmens gebührend zu begehen. Das verspricht ein ziemliches Ereignis zu werden!

Ein glückliches und innovatives neues Jahr! (Januar 2016)

Obwohl es immer wieder so aussieht, als hätte die Welt einen eigenartigen wiederkehrenden Hunger nach schlechten Nachrichten aller Art, erscheint mir doch ein Silberstreif am Horizont, wenn ich die täglichen Schlagzeilen überfliege. Dieser resultiert aus der ungebrochenen menschlichen Erfindungsgabe. Einfallsreichtum und Innovationskraft offenbaren sich mit ziemlicher Lebhaftigkeit.

Leider äußert sich diese Intelligenz manchmal auch in abweichender bzw. destruktiver Form. Manchmal bekommt man den Eindruck, als könne ein Teenager von seinem Zimmer aus eine Bank oder eine Telefongesellschaft oder eine Regierungsbehörde in die Knie zwingen. Dennoch sind viele Geschichten von inspirierendem Charakter, zielen viele Vorgänge klar auf die Stärkung des Gemeinwohls ab und befördern den menschlichen Fortschritt.

Wir wissen es – und wir haben die Nachricht auch schon selbst verbreitet: Es gibt untrügliche Anzeichen dafür, dass auf die gesamte Industrieproduktion eine Welle von Neuerungen zukommt.

Big Data, Industrie 4.0, das Internet der Dinge, 3D-Druck, fortgesetzte Automatisierung – all diese Entwicklungen verflechten sich derzeit ineinander und leiten so zu einer neuen industriellen Revolution hin: dem Konzept der intelligenten, sich selbst gestaltenden Fabrik.

Dank einer sich Tag für Tag und Jahr für Jahr fortsetzenden Innovationstätigkeit befindet sich die WITTMANN Gruppe in der besten Position, um auf dieser Welle dahinzugleiten. Das Konzept von WITTMANN 4.0 hat hier bereits die Führung übernommen, und das Unternehmen stellt seinen Kunden Lösungen zur Verfügung, mit deren Hilfe alle in hohem Grade integrierten Produktionsvorgänge überwacht und gesteuert werden können.

Adrian Lunney

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